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Algerien: Die Reise nach 2026

Algeria returns determined to redeem past heartbreak and recapture the magic of their 2014 knockout run. This profile Entdecken Sies the Desert Foxes' technically gif

Veröffentlicht: June 5, 2026

Algerien: Die Reise nach 2026
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Algerische Nationalmannschaft: Die Wüstenfüchse

Die algerische Fußballnationalmannschaft, bekannt als "Les Fennecs" (Die Fenneks), hat sich als Schwergewicht des afrikanischen und arabischen Fußballs etabliert. Der Achtelfinaleinzug 2014 — mit einem epischen Kampf gegen den späteren Weltmeister Deutschland — zeigte das Potenzial. Für 2026 streben die Wüstenfüchse nach ihrer fünften WM-Teilnahme.

HISTORISCHE GRUNDLAGEN

Der algerische Fußballverband wurde 1962, im Jahr der Unabhängigkeit von Frankreich, gegründet. 1958 formierte die FLN (Nationale Befreiungsfront) eine "Nationalmannschaft" aus in Frankreich spielenden algerischstämmigen Profis — ein weltweit einzigartiges Symbol der antikolonialen Bewegung.

WM-Debüt 1982 in Spanien: sensationeller 2:1-Sieg gegen den späteren Finalisten Westdeutschland. Der "Nichtangriffspakt von Gijón" zwischen Deutschland und Österreich verhinderte jedoch das Weiterkommen. 2014 erreichte Algerien erstmals das Achtelfinale und zwang Deutschland in die Verlängerung (1:2). 2019 folgte der Gewinn des Afrika-Cups.

LEGENDEN DER FENNEKS

Riyad Mahrez, der größte algerische Fußballer, führte Leicester City zum märchenhaften Premier-League-Titel und gewann mit Manchester City die Champions League. 2019 krönte er seine Karriere mit dem Afrika-Cup-Titel als Kapitän. Lakhdar Belloumi, Matchwinner gegen Deutschland 1982. Rabah Madjer, Held von Portos Europapokalsieg 1987.

DIE MODERNE ÄRA

Nach dem dramatischen Scheitern in der WM-Qualifikation 2022 gegen Kamerun befindet sich Algerien im Neuaufbau. Junge Talente wie Amine Gouiri (Rennes) und Rayan Cherki (Lyon), die in Frankreichs Akademien ausgebildet wurden, entscheiden sich zunehmend für Algerien.

FUSSBALL UND KULTUR

In Algerien ist Fußball das zentrale Feld der Aushandlung zwischen kolonialer Vergangenheit und postkolonialer Identität. Jede Entscheidung eines franko-algerischen Talents für "das Land der Vorfahren" ist eine zutiefst politische und emotionale.

DER WEG NACH VORN

Die 9,5 afrikanischen WM-Startplätze sind Rückenwind. Das Trauma von 2022 soll überwunden, das Achtelfinale von 2014 übertroffen werden.

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