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Deutschland: Die Maschine, die niemals zerbricht

There is a German word that football does not use but should: Wiederkehrprinzip. The principle of return. It describes the specific quality that separates Germa

Veröffentlicht: June 6, 2026

Deutschland: Die Maschine, die niemals zerbricht
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# Deutschland: Die Maschine, die niemals bricht

13. Juli 2014. Maracana. Verlängerung. 113. Minute. Mario Gotze nahm eine Flanke mit der Brust an und schloss mit links volley ab. 1:0. Deutschlands vierter WM-Titel.

Vier Titel, vier verschiedene Deutschlands. 1954: das Wunder von Bern – die BRD lag 0:2 zurück und besiegte das unschlagbare Ungarn im Regen 3:2, mit Adi Dasslers revolutionären Schraubstollen. 1974: Gastgeber, 0:1 gegen Cruyffs Niederlande in der ersten Minute, kamen zurück und gewannen 2:1 durch Gerd Müllers Siegtor. 1990: ein wiedervereinigtes Deutschland besiegte Argentinien 1:0 durch Brehmes Elfmeter in der 85. Minute. Beckenbauer wurde der Erste, der sowohl als Kapitän als auch als Trainer gewann. 2014: Gotzes Brustannahme und Volley.

Aber Deutschlands wahre Bilanz sind nicht vier Titel. Es sind acht Endspiele. Achtmal in zwölf Turnieren erreichten sie das letzte Spiel. Keine andere Nation kommt dem nahe. In einer Münchner Bierhalle erzählte mir ein alter Fan, welche Niederlage am meisten schmerzte: 1966. Wembley. Geoff Hursts Geistertor. Achtundfünfzig Jahre später, denkt er immer noch daran. Dann sagte er: Vielleicht musste dieses Tor zählen. Denn ohne diese Niederlage wäre 1974 – zu Hause, gegen Cruyff – nicht so süß gewesen. Jeder deutsche Titel wuchs aus einer Wunde.

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